Rudolf Thome

„Ich beginne meine Autobiographie mit einer neuen Seite. Ich hatte heute Morgen Todesängste und will ihnen damit begegnen.“
– ROT UND BLAU
Rudolf Thome, 1939 in Wallau/Lahn geboren, ist seit seiner Münchener Zeit ab den 1960er-Jahren nicht mehr aus der deutschen Filmlandschaft wegzudenken. Seine Spielfilme sind Kult und werden bis in die Gegenwart international rezipiert. Er erhielt den Gildepreis 1981 für den zweit-besten deutschen Film – Berlin Chamissoplatz, den Preis der Internationalen Filmkritik in Montreal 1989 für den besten Film – Der Philosoph, 2007 den Hessischen Filmpreis für das Gesamtwerk sowie 2008 den „Fellini 8 1/2 Award for Cinematic Excellence“ in Viareggio. 2018 erhielt Thome den Ehrenpreis der deutschen Filmkritik für sein Lebenswerk.
Seit Oktober 2003 führt Thome online Tagebuch. Die inzwischen täglichen Eintragungen auf moana.de/blog leben von ihrer digitalen Struktur. Für die Zeit davor entschied sich Thome für eine eigene Autobiografie, das vorliegende Buch ist ihr erster Teil. Thome und der Leiter der Edition Kulturbotschaft, Tom Luca Adams, stehen seit mehreren Jahren bezüglich einer Umsetzung der Autobiografie des Regisseurs in Kontakt. Für das Frühjahr 2027 kann nun die Veröffentlichung der Memoiren mit dem Titel Rot und Blau angekündigt werden. In der Retrospektive mit dem Titel „Wild, schräg, blutig. Deutsche Genrefilme der 70er“ zeigte die Berlinale 2025 Fremde Stadt von Rudolf Thome. Die drei ausverkauften Vorstellungen und die begeisterte Resonanz des Publikums bewiesen noch einmal, dass „Deutschlands wichtigster unbekannter Filmemacher“ mit der Ästhetik und den Thematiken seiner Filme weiterhin einen Nerv trifft.
Erscheinungsdatum: voraussichtlich 1. März 2027